Am 08. März 2026 sind Kommunalwahlen in ganz Bayern und somit wird auch in Nürnberg ein/e neue/r Oberbürgermeister/in und ein neuer Stadtrat gewählt. Kommunalpolitik hat direkte Auswirkungen auf das Leben aller vor Ort und so hat die Entscheidung der Stadtbewohner einen großen Einfluss darauf, wie sich Nürnberg in den kommenden sechs Jahren entwickeln wird. Das Wahlsystem lässt deswegen viele Möglichkeiten zur Stimmabgabe zu, so dass neben der Unterstützung einer Partei auch die explizite Förderung einzelner Kandierender möglich ist. Wie das funktioniert, wird im Folgenden erklärt.
Jeder Wähler erhält – egal ober per Brief oder in der Wahlkabine – zwei Stimmzettel. Einen für die Oberbürgermeister- und einen für die Stadtratswahl.
Oberbürgermeisterwahl:
Die Stimmabgabe zur Oberbürgermeisterwahl ist unkompliziert. Es handelt sich um eine Perso-nenwahl. Jede/r hat eine Stimme, die durch ein Kreuz vor dem/der präferierten Kandidaten/in abgegeben wird. Im ersten Wahlgang wird eine absoluten Mehrheit benötigt. Wird diese von niemandem erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten statt.
Als SPD empfehlen wir Ihnen Ihr Kreuz bei unserem Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Nasser Ahmed zu machen!
Stadtratswahl:
Bei der Stadtratswahl stehen deutlich mehr Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Jede/r hat 70 Stimmen, aufgrund der 70 Sitze im Nürnberger Stadtrat. Diese Stimmen können auf verschiedene Art und Weise über den Wahlzettel verteilt werden. Durch die Wahlentscheidung wird so zum einen bestimmt mit wie vielen Sitzen eine Partei zukünftig im Rat vertreten ist und zum anderen wer diese Partei im Rat vertritt. Denn die von den Parteien vor der Wahl festgelegte Listenreihenfolge kann sich durch die Stimmenverteilung bei der Wahl verändern. Wie funktioniert das:
Auf dem Stimmzettel zur Stadtratswahl finden sich die Listenvorschläge der Parteien. Durch ein einfaches Kreuz neben dem Parteikennzeichen kann der Listenvorschlag einer Partei in der vorliegenden Form akzeptiert werden. Alle 70 Kandierenden auf der Liste der Partei erhalten dann eine Stimme.
Eine erste Einflussmöglichkeit auf die Reihung der Kandierenden ergibt sich dadurch, dass einzelne Kandierenden auf der Liste durch ein eindeutiges Durchstreichen von der Stimmabgabe ausgenommen werden können. Wird ein Name unterhalb des angekreuzten Listenvorschlags durchge-strichen, erhält der/die Kandidat/in keine Stimme. Die übrigen Kandierenden bleiben davon unberührt.
Eine weitere Einflussmöglichkeit die Reihung der Kandierenden zu verändern, ergibt sich durch das sog. Kumulieren. Das heißt, dass einzelnen Kandierenden bis zu drei Stimmen zugeteilt werden können, indem die betreffende Stimmenanzahl in das Kästchen vor den Namen geschrieben wird.
Zuletzt ist es auch noch möglich Kandierenden eine bis drei Stimmen zukommen zu lassen, die nicht im Wahlvorschlag der Partei stehen, den man angekreuzt hat. So ist es möglich Kandierende aus mehreren Parteien dabei zu unterstützen ihren Platz auf der Liste zu verbessern und damit bessere Chancen zu haben in den Stadtrat einzuziehen. Das ist das sog. Panaschieren.
Wichtig zum Schluss: Es dürfen insgesamt nicht mehr als 70 Stimmen verteilt werden.
Unsere Empfehlung deswegen: Suchen Sie sich schon vor der Wahl die Kandierenden aus (bei 70 Stimmen maximal 23 Personen), die Sie besonders unterstützen wollen und schreiben Sie vor deren Namen eine 3. Zuletzt setzen Sie ihr Kreuz neben den Listenvorschlag der Partei, an die die übrigen Stimmen gehen sollen. So geht keine Stimme verloren und sie nutzen Ihre Einflussmöglichkeiten am besten aus!
Persönlich empfehlen wir Ihnen die Unterstützung des Teams der SPD-Fischbach: Leon Helmreich (Platz 29), Daniel Geckert (Platz 49), Stephanie-Christiane Buck (Platz 54) und Brigitte Girndt (Platz 58). Weiterhin empfehlen wir für einen starken Nürnberger Süd-Osten die Kandidatinnen der SPD-Langwasser: Julia Kaltenegger (Platz 14) und Sarah Hüblein (Platz 24).
Informieren Sie sich hier über unseren Kandidaten Leon Helmreich